Mitglieder

 


Hier die Auflistung der Uralt-Ultra-Mitglieder

mit Angaben zu ihren Aufgabengebieten

 

Ali bin UU-Mitglied – Damen Begleitservice-Leiter

CD / Milde Seife – Denkzentralist sowie UU-Männeken-Traditionspfleger ohne Staubtuch

Dirty Harry – Banner-Beauftragter

Ex-OB – Twitter-Bevollmächtigter sowie Gebietsleiter Region Süddeutschland

Flemming Lund – Motivator, Ideengeber A-K

Happo – El Präsidente, Grüßaugust

Hürthi-Horst – Ethik-Oberkommissar

Immerwiederrwe – Sponsorenoptimierer und Warteschlangenverkürzer

Jupp – Chef Analytiker, Ideengeber L-Z

Kachelschlampe – Undercoveragent, Fugendichter

Kampfrentner Bauke – Derby-Aggressor,  Ergebnis-Vorhersagedienstleiter

Mad-Mathe-Prof-Malocher-DJ-Verlinker-Oppa-Maddin – Terminator,  Tabellenführer

Pidder Dahl – Auswärtsfahrt-Einpeitscher, Flüssigkeitsobmann

Pottwahl – Geschäftsführer und Ehrendoktor

Sir Manni – Sicherheitsbeauftragter, Fitness-Trainer

Super Driver – Verkehrs- und Straßenschild Designer, Oberkleber

Traumzauberer – Ombudsmann

Werner Beinhart – Ernährungsberater

Woddy – Hutträger und Forumswächter

Dazu die beiden hochgeschätzten UU-Paten

Präfect Micha – Außenstelle Arminia Bielefeld sowie Blattgeber für Malen mit Zahlen

Lappes – Außenstelle Borussia Dortmund sowie Sonderangebote-Ermittler

 


SELBSTPORTRÄT von Ali bin Hans oder Alibaba

 

 

 

Dann will ich es auch mal versuchen.

Kennengelernt habe ich unseren Happo durch das Reviersport-Forum. Da war ich als Alibaba bekannt.

Das „Ali bin kam von Happo durch die Auswärtstouren nach Aachen. Seitdem bin ich Ali bin……. Gerade was anfällt.  Ihr dürft auch Hans zu mir sagen.

Geboren wurde ich 1963 in dem schönen Altendorf/Ruhr, jetzt Burgaltendorf. Da habe ich AUCH versucht Fussball zu spielen. Ich betone versucht. Ich war stets bemüht.

In meinen ersten Lebensjahren versuchte mein Vater mich auf die falsche Fährte zu führen.

Jedes Heimspiel in der Verbotenen Stadt musste ich mir antun.

Dann kam es zu der Begegnung der dritten Art. Es stand eine Familienfeier an, zu der mein Vater keine Lust hatte.

In der verbotenen Stadt war kein Spiel. Also was tun. Mein Vater meinte, lass uns mal nach RWE fahren.

Wir also nach RWE auf die alte Ost. Da war noch nichts überdacht.

RWE gegen Hertha, 1975

Ich war sofort gefangen. Dann unser Horst knallt mit Kliemann zusammen. Steht auf und schüttelt mit dem Kopf, Kliemann wurde ausgewechselt.

Seit dem war ich nur noch, wenn RWE da gespielt hat, in der verbotene Stadt .

Mein Vater hat extra als Ordner bei RWE gearbeitet damit ich zu jedem Spiel kann.

Später durfte ich auch alleine zum RWE, damals sind noch wenige von Burgaltendorf zum Stadion gefahren. Darum bin ich meistens alleine zu den Spielen gedüst.  Ansage von meinem Vater „ Hans, Du gehst nicht auf die West“ „Ja Papa mache ich nicht“.

Dann kam das Aufstiegsspiel gegen Karlsruhe mit Bericht im TV und klein Hans voll im Bild in der Meute auf der West. Gab etwas Ärger – und Anerkennung in der Schule.

Heute ist der Großteil der Familie Rot-Weiss.

Alle Höhen und mehr Tiefen in den letzten über 40 Jahre habe ich mitgemacht. Es wird nie etwas anderes geben als RWE.

Wie schreibe ich gerne bei Facebook?  – RWE, die einzig wahre Liebe!

So das wars. Bis bald im Stadion

 


SELBSTPORTRÄT von Jupp

 

 

Wenn ich mir die bisherigen Selbstporträts der UU-Mitglieder durchlese, muss ich bereits an dieser Stelle zugeben, dass ich die Qualität der vorherigen Beiträge nicht erreichen kann. Das soll mich jedoch nicht daran hindern, ein paar Worte zu meiner Person zu verlieren.

Fußball war für mich seit frühester Kindheit eine faszinierende Angelegenheit. So musste ich nur einen Ball sehen, und schon war es um mich geschehen – ich rannte sofort in seine Richtung. Wenn er sich auf der anderen Straßenseite befand, hatte ich für den Autoverkehr (zum Glück damals ein übersichtlicher) keinen Blick mehr. Ich habe es überlebt, dank auch wohl der Vorsicht der wenigen Verkehrsteilnehmer. Wie dem auch sei – jede freie Minute verbrachte ich auf Wiesen, Sport- oder Bolzplätzen.

Als ich gerade mal 11 Jahre alt geworden war, hat mich mein Onkel zum ersten Mal mit zum RWE genommen. Es war die Bundesliga-Saison 66/67, Rot-Weiss Essen spielte gegen den MSV (0 : 1). Trotz der Niederlage war es ein phantastisches Erlebnis für mich, auch wenn ich wegen meiner damals geringeren Körpergröße dem Spiel nur mit Mühe folgen konnte. Das Stadion, die Atmosphäre, die Emotionen – all das prallte unvermittelt auf mich ein und ließ mich in eine völlig neue Welt eintauchen. Ohne die Tragweite des Ereignisses  sofort zu erkennen, war ich von diesem Zeitpunkt an mit dem RWE-Virus infiziert. Wann immer es mir möglich war, versuchte ich in der Folge, Erwachsene aus meinem Umfeld für einen gemeinsamen Stadionbesuch zu gewinnen, was leider nicht immer geklappt hat. Der Verein hatte mich fest in seinen Klauen.

So war es nur ein konsequenter und folgerichtiger Schritt, dass ich später auch für diesen Verein selbst spielen wollte. Meine beiden Jahre in der A1-Jugend bei RWE (73-74) waren eigentlich die schönsten in meiner Zeit als Aktiver. Neben den Ligaspielen eine ganze Reihe von internationalen Turnieren (gegen eine Vielzahl von Jugendmannschaften aus vielen Vereinen, die heute in der Champions League zu finden sind) spielen zu dürfen – was kann es Schöneres für einen jugendlichen Fußballer geben?

Ja, wir profitierten von dem Umstand, dass der RWE damals eine erste Adresse in Sachen Fußball war. RWE war Bundesligist mit einem auch tollen internationalen Ansehen. Ich weiß nicht mehr,  wie viele Spiele ich mir angesehen habe, einige jedoch bleiben immer in Erinnerung (z.B. das 6:3 gegen Eintracht Frankfurt, das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Bremen u.v.m.). Natürlich gab es auch viele Enttäuschungen – wer erinnert sich nicht an das folgenschwere 0:1 gegen Lübeck?). Doch alle Niederschläge haben es nicht bewerkstelligen können, mich von dem Verein zu lösen.

Nun spielt der RWE seit etlichen Jahren in der Regionalliga. Dieser Realität muss man sich stellen, da hilft kein Pochen auf Tradition, kein romantisches Schwelgen in der Vergangenheit.

Die Hoffnung jedoch auf bessere Zeiten ist legitim. Lasst uns im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten versuchen, dem Verein auf die Beine zu helfen. Zu wissen, dass ich mich dabei in einem Umfeld mit ganz vielen tollen Menschen befinde, macht es bedeutend einfacher.

Nur der RWE!!!

 

 


SELBSTPORTRÄT von Traumzauberer

 

 

Wie kam ich zu RWE ?

Ich bin wohl eher ein Quer- oder Seiteneinsteiger was RWE angeht.

Da nicht in Essen geboren, sondern in Hannover, waren meine ersten fußballerischen Helden Leute wie Hans Siemensmeyer, Peter Dahl, Roland Stegmayer, Paul Holz und Ede Kaspersky. Die spielten alle bei Hannover 96.

Die Welt war klein damals. Ohne Internet, Whatsup und Handy bezog ich meine fußballerischen Informationen aus Zeitung und Fernsehen. Und vor allem Radio. Jeden Samstag saß ich, wenn ich nicht selber spielen musste, vorm Radio und hörte NDR 2. Die Bundesliga Konferenz. Das war damals wirklich so.

Ich war 9 Jahre alt, als wir unseren ersten Fernseher bekamen. Dort sah ich Günther Netzer und die anderen Borussen, und ab sofort war ich glühender Gladbach Fan. Die Fohlenelf hatte es mir angetan.

RWE war mir natürlich ein Begriff. Ente Lippens kannte jeder. Ganz besonders aber Boss Rahn, mit dem ich an einem Tag Geburtstag habe. Die Stimmung an der Hafenstraße musste wohl etwas Besonderes sein. Jedenfalls wurde das immer im Radio und der Sportschau erwähnt. Überhaupt schien mir, dass Fußball im Pott etwas anderes ist, als in Hannover.

Obwohl die Welt für mich dank Fernsehen langsam größer wurde, war es immer noch ein langer Weg bis zum Ruhrgebietsfußball. 1975, mein Vater arbeitete damals in Dortmund, war ich das erste Mal im Pott, im Westfalenstadion in Dortmund. Dortmund gegen Wattenscheid, glaube ich, war mein erstes Spiel. Ich erinnere mich an Carlos Babington, den Star der 74er WM Mannschaft aus Argentinien.

1986 war es dann soweit. Nach einigen Umwegen bin ich in Essen gelandet und dort sesshaft geworden. Das war schon etwas anderes im Ruhrgebiet zu leben, aber ich habe mich auf Anhieb wohl gefühlt und diesen Schritt nie bereut.

An RWE kommt man dann natürlich nicht mehr vorbei. Damals war RWE Stadtgespräch. Jeder hatte seien Meinung dazu, egal ob positiv oder negativ. Aber man sprach über RWE. Anders als heute hat RWE die Massen in seinen Bann gezogen.

Mein erstes Spiel an der Hafenstraße sah ich am 16.08.1986, meinem Geburtstag, gegen Fortuna Köln. RWE spielte in der 2. Liga, Trainer war Hrubesch. Von den Spielern sind mir Frank Kurth, Laibach, Dieter Bast und Volker Abramczik in Erinnerung. Das Spiel endete 3:3. Bemerkenswert war, dass RWE ab der 65. Minute schon 0:3 zurücklag und mit einer wahnsinnigen kämpferischen Leistung noch auf 3:3 ausgleichen konnte. Die Zuschauer peitschten die Mannschaft nach vorne, wie ich es noch nie zuvor live erlebt hatte. Im Niedersachsen Stadion in Hannover ging es eher beschaulich zu.

Von da an war es um mich geschehen. Immer wenn ich die Möglichkeit hatte, war ich an der Hafenstraße. Es bildete sich ein kleiner Freundeskreis mit dem ich regelmäßig in den Essener Norden zog, um dabei zu sein. Und anschließend nach Rüttenscheid in den Brenner. Manchmal auch vorher schon in den Brenner.

Das ging einige Jahre so weiter. Höhepunkt war natürlich Berlin 1994, beziehungsweise der Weg dahin. Bocholt, St. Pauli, Duisburg, Jena, Tennis Borussia Berlin. Das Spiel gegen Tennis Borussia war bis heute das packenste, was ich jemals an der Hafenstraße erlebt hatte. Ungetopp!. Noch besser als die Vorführung gegen S04.

Dann ging es nach Berlin. Mit einem guten Kumpel bin ich schon am Donnerstag angereist und bis Sonntag geblieben. Es war einzigartig. Die ganze Stadt war rot und grün, die Stimmung einzigartig. Eine einzige friedliche Party. Das Endspiel selbst konnten wir nicht gewinnen. Dazu waren Ottos Bremer zu abgezockt. Aber die Essener Mannschaft, die damals auf dem Platz stand, war eine Mannschaft. Adrian Spyrka, Pickenäcker, Margref, Lipinski, Dondera, Bangoura, Kügler und der unvergessene Olli Grein.

Anschließend ging es mit RWE (noch weiter) bergab. Ob diese Zeiten nochmal wiederkommen? Ich weiß es nicht.

1999 bin ich aus Essen weggezogen und habe angefangen international zu arbeiten. RWE verfolgte ich immer noch. Egal ob ich in Rußland, Sibirien, Ukraine, Kasachstan oder Nigeria war. Irgendwie habe ich immer geguckt wie RWE gespielt hat und andere Informationen aufgesogen. Leider überwogen die negativen Dinge. RWE schien nicht mehr richtig auf die Beine zu kommen. Ein Rückschlag jagte den nächsten, finanzielle Probleme, sportlicher Stillstand. Das Stadion zerfiel. Ich verfolgte das alles aus der Distanz. Schön war, wo immer ich auf der Welt gerade war, man kannte Rot Weiss Essen. Oft habe ich in irgendeiner Flughafen Lounge die Wartezeit totgeschlagen und kam mit irgendwelchen Leuten ins Gespräch. Man kannte Essen, man kannte Rot Weiss, man kannte den Boss und Ente Lippens. Dann hörte es auf. Es schien, als wenn die Welt RWE nach 1981 vergessen hatte.

Ich verfolgte das Geschehen um RWE weiterhin. Nicht jeden Tag, aber ich wusste schon, was lief. 2010, ich war mittlerweile in Saudi gelandet, meldete ich mich im Reviersport Forum an. An einsamen saudischen Abenden kann man nicht viel mehr machen, als im Internet surfen. Ich stieß auf das RS Forum, und Radio Hafenstraße.

Jeder erinnert sich an die Zeiten, als es um Insolvenz, Stadionneubau und so weiterging. Von meinen alten RWE Kumpels war keiner mehr übrig geblieben, aber ich knüpfte neue Kontakte. Als erstes mit meinem Freund Hansi. Andere kamen dazu. Ich engagierte mich bei mehreren Aktionen und unterstütze Leute, die sich für den Stadionneubau einsetzten. Irgendwann kam ich mit Happo in Kontakt und bei meinem nächsten Besuch trafen wir uns dann auch persönlich. Zusammen mit Maddin. Bei Ente, Mitten im Pott. Kann es einen besseren Start geben?

Obwohl ich nur selten in Deutschland bin entwickelte sich ein reger, und sehr guter Kontakt. Nach und nach lernte ich die anderen Uralten kennen. Ich füh(lt)e mich wohl in diesem Kreis von Leuten und es ist inzwischen die Hauptmotivation gelegentlich nach Deutschland zu kommen. Die Uralten tun mir gut. RWE hoffentlich auch bald wieder.

Ich möchte diesen Verein, besonders aber die Uralten nicht mehr missen.

 

 

 

 


SELBSTPORTRÄT von Ex-OB Uwe

 

 

Sooooo „Mädels“ – Dann DER eben auch noch ….

Dann stell ich mich hier eben auch noch ganz „kurz“ mal vor – Ich wollt´s Euch allen ja eigentlich „ersparen“ – aber der gute Herr Präsident lässt leider nicht locker ….. Was ist DER aber auch stur !

Aaaaaalso – Wo und wie fangen wer da jetzt an ?

Ich bring´s am besten gleich mal auf den Punkt :

Ich bin hier in diesem sagenhaften und in jeder Beziehung wirklich außergewöhnlichen RWE-Fan-Klub sowas wie der ………….. „QUOTEN-AUSLÄNDER“ !!!

Laut „Klub-Satzung“ MUSS es einen geben – also warum dann nicht das möglicherweise Kleinste Übel wählen, und den armen Irren aussem wilden Süden mit in den Klub aufnehmen ? Nun denn – kann man ja mal so machen … ( DIE werden schon noch sehen, was sie davon haben …Höhöhöööö !)

Wie auch immer – jedenfalls muß ich mit meiner sagenhaften äußeren Erscheinung auf die 3 UU-Gründungsmitglieder von Anfang an SCHWER Eindruck gemacht haben  – oder so – irgendwie ! Zyniker dagegen behaupten bis heute steif und fest, der Typ sei ganz einfach nur „gaga“ genug, um den bekanntermaßen höchst ominösen Aufnahme-Kriterien bei den Uralten gerecht zu werden !!!

Mir doch wurscht – Drin ist drin – sollen se doch kucken, wie se mich wieder rauskriegen …

Nur so viel vorab : Ich bin da sehr zäh und widerspenstig!

Da müsste sich die Klub-Führungs-Riege rund um den Herrn Präsidenten Happo schon ganz schön was einfallen lassen …. Neeeneeeeneeee – Ich bin gekommen um zu bleiben !

Eigentlich fast genau so wie bei unseren ROTEN : EINMAL UU – IMMER UU !!!!

Tja – und wie das bei dem gerade erwähnten „Herrn Happo“ dann eben so ist, hat man bei DEM dann auch ganz schnell seinen neuen RWE-Hafenstraßen-Kampfnamen weg. Und zwar noch bevor man am Bierstand hinter der „Alten West“ seinen allerersten Schluck von seinem Willkommens-Stauderchen erfolgreich versenkt hat. So schnell wie DER „obenrum“ kombiniert, sollten unsere Jungs unten auffem Rasen mal das Bällchen laufen lassen …. aber das ist dann wieder ein gaaaaaaanz anderes Thema !

Wie auch immer – jedenfalls firmiert der hübsche ( hallo hallo – hört mal – aber sowas von !!! ) Jüngling des Südens seither unter dem Pseudonym :  Ex-OB !

Wieso – Weshalb – Warum ????

Fragt mich doch nicht !

Steck ICH in den weitverzweigten und gruselig verwinkelten Gehirnwindungen unseres ( natürlich SELBSTERNANNTEN !!! ) Herrn Präsidenten ?

Will das überhaupt jemand ???

Das wäre in dem Fall dann nämlich höchst anspruchsvolle Schwerstarbeit ! WILL ICH NICHT – BRAUCH ICH NICHT !

Wenn sich das Ganze überhaupt irgendwie „logisch“ herleiten ließe, dann eventuell von meiner früheren Tätigkeit als …. OberBefehlshaber …. der sagenumwobenen ROT-WEISSEN Fan-Fremden-Legionen des wilden Südens !

Wobei …. Is schon echt was dran, wenn behauptet wird, Sagen entstammten der Welt der Fabeln. Kaum wirklich nachweisbare echte Fakten – vielmehr irgendwie „nebulöse“ Vermutungen und Behauptungen. Jedenfalls, wenn ich mich jetzt gerade eben so hier bei mir umschaue, komme ich nicht umhin zugeben zu müssen, daß die Mannschaftsstärke der RWE-Kohorten in meinem Rücken ………… ähem – nunja – sagen wir mal ….. ÜBERSCHAUBAR ist !!!

Man könnte es jetzt auch ganz boshaft formulieren und schlicht und ergreifend behaupten : 

DA IST NIX – KEINE SAU – ALLE WEG – ELENDE FEIGLINGE – ALLE BEI MUTTI !!!!!

Dann GEHT DOCH !!!

Habe ich hier unten wenigstens meine RUHE !!!

Fakt jedenfalls ist : Wo keine Truppen  –  Da auch kein OberBefehl !

Und von daher logischerweise dann eben :  Ex-OB !

Ganz einfache Geschichte das !!!

Auch da also hat unser Herr Happo wieder einmal genau ins Schwarze getroffen – Ist schon ein echt cleveres Kerlchen – und nicht ganz umsonst eben …. UNSER PRÄSIDENT !

Sooo …. Genug Blödsinn gelabert – Jetzt mal Tacheles !

Der gute Herr Ex stammt also aus dem Süden der Republik, genauer gesagt aus dem wunderschönen Schwarzwald, und trägt im „normalen“ bürgerlichen Leben den schönen Namen ( hör ich da irgend ein völlig deplaziertes, höchst unqualifiziertes Geraune … ) Uwe Schweikle spazieren. Unschwer zu erkennen – Schwabe also – Wie gesagt : „Ausländer“ eben ! Und als solch schwäbischer Ureinwohner wird man dann eben natürlich geradezu zwangsläufig ……. Genau : RWE-Fan ! Muss ja – Geht ja gar nicht anders ! Gewissermaßen aus Ermangelung adäquater Alternativen. Gaaanz ehrlich – Ich hätte mir auch gewünscht, das Leben hätt´s mir „etwas“ leichter gemacht ….. !

Aber watt willste machen – Es gibt eben nunmal nur EINEN RWE ! Also – irgendwie Augen zu und durch – wird schon nicht allzusehr weh tun ….. dachte ich damals ! Kindliche Unbekümmertheit eben !

Die Zukunft sollte mich leider sehr oft SCHMERZLICHST immer wieder eines Besseren belehren !

Jedenfalls war es so ca. um das Jahr 1975 herum, daß ich im zarten Alter von damals knapp 10 Jahren über die samstäglich zusammen mit meinem Vater geschaute Sportschau auf diesen völlig irren Klub von der Hafenstraße aufmerksam geworden bin. Dieser – also mein Vater jetzt – war übrigens zeit seines Lebens IMMER eingefleischter VfB Stuttgart-Anhänger – soviel mal zum Thema, man bekäme die Liebe zu einem Fußball-Klub automatisch in die Wiege gelegt …

Auf jeden Fall war ich damals schlagartig fasziniert von dem, was die RWE-Fans da in diesem engen, kleinen reinen Fußballstadion in ihrer Westkurve so abgeliefert haben ! Faszinierend – und für die damaligen Verhältnisse in Fußball-Deutschland geradezu einzigartig ! Aus den anderen Stadien der Bundesliga war ich ein solch heißblütig mitgehendes Publikum jedenfalls nicht gewohnt. In jeder Hinsicht – Außergewöhnlich ! Und das Außergewöhnliche hat auf mich seit jeher immer eine unglaubliche Faszination ausgeübt. Bloß bitte nicht „normal“ – Stinklangweilig sowas – kann ich nicht haben !

Und wenn unser RWE eins gottseidank eben noch nie war und auch bis heute immer noch nicht ist – dann „Normal“ und langweilig !!!

So also geht Fußball im Pott hab ich mir gedacht – SAGENHAFT – Und genau mein Ding !

Ab da hatte mich der Virus RWE erwischt !

Und daß DIESE „Krankheit“ unheilbar ist, brauch ich ja hier definitiv Niemandem zu erklären ! Bis heute habe ich jedenfalls noch kein „Gegenmittel“ gefunden – auch wenn unsere Jungs unten auf dem Rasen in manchen Spielzeiten krampfhaft bemüht waren ( und weiterhin sind ??? ) eines für mich ( Uns ? )  zusammenzupanschen. Aber ich glaube, da bin ich inzwischen irgendwie zu hundert Prozent imun ! Neeeeneeeeee – Keine Chance !

Und so sieht es nun derzeit wohl echt und tatsächlich so aus, als ob ich der Hafenstraße, diesem in jeder Beziehung „unmöglichen“ Klub und seinem nach wie vor einzigartigen Umfeld, bis ans Ende meiner irdischen Tage treu bleiben werde ! Jedenfalls spricht momentan rein gar nichts dagegen – da können se da unten auffem Rasen noch soviele „Grusel-Klassiker“ uraufführen …. Für mich gibt’s definitiv nur diesen einen Klub  ROT-WEISS ESSEN  !!!!!

Und falls ich jemals doch irgendwelche Zweifel diesbezüglich gehabt haben sollte, sind diese allerallerspätestens seit meinem Kennenlernen des gesamten Uralt Ultras – Clans ein für alle mal vom Tisch ! Ich habe mich vorher schon an der berühmt-berüchtigten heißen Essener Hafenstraße bei all meinen Besuchen immer sehr, sehr wohl gefühlt, aber in dieser einmaligen Truppe habe ich nun endgültig meine Heimat beim RWE gefunden ! Hier bin ich – Hier bleib ich ! Und hier fühl ich mich einfach nur sauwohl !

In diesem Sinne Jungs und Mädels :  AUF EUCH – AUF UNS – AUF UNSERE ROTEN !!!

Euer Ex (-OB )

 


SELBSTPORTRÄT von Super-Driver

 

 

Kerl, Kerl, Kerl….da fährst du den Happo einmal vom Auswärtsspiel unfallfrei nach Hause und schon bist’e  der „Super-Driver“!   Na denn… :-))

Tach zusammen….
Dann will ich mal „kurz“ meine RWE Historie anreißen.
Anders, als bei den meisten RWE-Fans, war es nicht der Vater oder Onkel, der mich zur Hafenstrasse schleppte, sondern es war letztendlich meine eigene Neugier und Faszination über das immer wiederkehrende, zweiwöchige Erlebnis in der Essener Innenstadt….
Als kleiner Köttel, an der Hand meiner Eltern, ging es jeden Samstag Vormittag traditionell in die Essener City zum „Shoppen“.  Und in der Stadt angekommen, wiederholte sich regelmäßig eine unheimliche Begegnung mit einer wilden, grölenden Horde, die mit Rot-Weissen Fahnen und Schlachtgesängen vom Hauptbahnhof Richtung Viehoferplatz zog und mich immer wieder in Angst und Schrecken versetzte. Eingeschüchtert aber gleichzeitig fasziniert, weckten diese Begegnungen mein Interesse und mein Vater erklärte mir, das es sich bei diesen Leuten um Fußballfans von Rot-Weiss Essen handelt die zum Stadion zogen um ihr Team anzufeuern.
Meine „erste Wahrnehmung von RWE“ war geboren und die sollte mein Leben bestimmen….

Es dauerte allerdings noch ein paar Jahre, bis ich zum ersten Male in der berühmt, berüchtigten Westkurve stand. Vorher gab es unzählige Radio-Reportagen mit Kurt Brumme von der Hafenstrasse im heimischen Kinderzimmer. Dann die ersten Begegnungen mit der RWE Mannschaft zu Jubiläumsspielen gegen Essener Amateurvereine,  bei denen ich meine ersten Autogramme erhascht habe und schließlich wurde auch meine erste, nagelneue Wrangler Jeans Jacke „geopfert“ (sehr zum Leidwesen meiner Eltern) um mich zum stolzen Besitzer einer RWE-Kutte zu machen.

Nun war es an der Zeit die Kultstätte Hafenstrasse zu besuchen und meinen ersten Schritt in den Hexenkessel Georg Melches Stadion zu tun….
Mit weichen Knien, bin ich im Beisein eines älteren Nachbarsjungen zum Stadion gefahren. Es war das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga Abstiegssaison 1976/77.  Schwer beeindruckt stand ich zum ersten Male in der berüchtigten Westkurve und traute mich nicht ansatzweise, den Mund aufzumachen, um in die Anfeuerungsrufe und die Gänsehautstimmung mit einzusteigen. Zu groß war der Respekt vor der Kurve und die Angst davor, das mit meinen Anfeuerungsrufen plötzlich alle verstummen, sich zu mir drehen würden um mich zu fragen, wer ich denn sei und was ich mir hier erlauben würde… Doch dann kam der Moment, der alles änderte… Horst Hrubesch machte das 1:0 für RWE… Wildfremde Menschen sprangen mich jubelnd an, drückten und umarmten mich, das mir fast die Luft wegblieb. Ein herrliches Gefühl…. :-)) 
Das war der Moment wo ich wusste;  Du gehörst dazu!
Und so ließ dann auch das erste Auswärtsspiel nicht lange auf sich warten. Um genau zu sein, eine Woche, dann ging’s nach Duisburg und ich war mittendrin….

Mittlerweile sind soviel Heim/Auswärtsspiele dazu gekommen, das ich sie schon lange nicht mehr zählen kann. Ob ich mich damals, Freitagabends, einfach ohne Erlaubnis meiner Eltern aus dem Staub gemacht habe um nach Berlin zu fahren und erst Sonntagmorgens zurück nach Hause kam oder Freitagmorgens aus der Berufsschule abgehauen bin, um im letzten Moment einen Platz im Bus zum Aufstiegsspiel in Nürnberg am Abend zu ergattern…. Es gab noch viele Highlights in Sachen Auswärtsspiele, sei es das Aufstiegsspiel in Karlsruhe (das war ganz speziell, dazu später vielleicht mal mehr…) oder, wie für viele andere Rot-Weisse,  das Pokalendspiel in Berlin gegen Werder Bremen mit einem ganz persönlichen „Erfolgserlebnis“.Hatte ich doch die Rot-Weisse Luftballonaktion auf die Beine gestellt und war von dem Erfolg vollkommen überrumpelt…

 

Tja, lang, lang ist’s her. Uns bleibt einmal mehr, nur in der  glorreichen Vergangenheit zu schwelgen, denn was so Trauriges aus unserem heißgeliebten RWE geworden ist, wissen gerade wir Fans am allerbesten.
Es wird höchste Zeit, das sich was ändert. Also packen wir’s an!
Man sieht sich an der Hafenstrasse…

Achim, alias „Super“-Driver

NUR DER RWE !!!

 

 


 

SELBSTPORTRÄT von Immerwiederrwe

 

 

Mein Name ist Arnd Küpper-Fahrenberg, alias immerwiederrwe.

Ich bin Baujahr 1965, verheiratet und stolzer Familienvater und ebenso stolzer Opa.

Mein Zugang zum RWE ist wie bei vielen Fans durch die Famlie gesteuert. Mit Opa und Vadder besuchte ich 1971 mein erstes Rot-Weiss Spiel gegen den VfB Stuttgart. Ab da war ich infiziert.

In den kommenden Jahren bzw. bis heute begleite ich den Verein überall hin.

Am liebsten hatte ich die Berlin-Fahrten. 31 ( !!!!) mal machte ich mich auf den Weg in die jetzige Hauptstadt. Ob Hertha, Tennis Borussia, Blau-Weiß, Union oder Babelsberg. Es waren die geilsten Fahrten.

Mein Wunsch wäre, dass wir als Uralt-Ultras uns noch einmal auf den Weg nach Berlin, zu einem Pflichtspiel machen können.

Mein Nachwuchs wurde von uns dann ähnlich erzogen und ist dem Verein ebenfalls treu verbunden.

In diesem Sinne,

Immerwiederrwe

 

 

 


 

SELBSTPORTRÄT von Dirty Harry

 

Dann will ich mal ein bisschen was erzählen, wie ich zu RWE gekommen bin. Als kleiner Stepke, in Essen Vogelheim aufgewachsen, bin ich das erste Mal im Alter von 6 Jahren zur Hafenstrasse gelaufen. Keinen Penny in der Tasche, an den alten Kassenhäuschen, standen die Erwachsenen Schlange. Meine Frage war, „Onkel nimmst du mich mit rein.“ Und es hat jedes Mal geklappt.

In dem Alter keine Ahnung von Fußball, oder gegen wen RWE gespielt hat, auf jeden Fall war für mich jedes Spiel wichtig.

Das erste Spiel, dass ich bewusst wahrgenommen habe, war glaub ich mich erinnern zu können gegen den VFB Bottrop. Die ersten Spielernamen von RWE, die bei mir haften geblieben sind, waren Fritz Herkenrath, Werner Kik und Penny Islacker. Die ersten Spielernamen von einer gegnerischen Mannschaft waren Fritz Ewert und Heinz Hornig, vom 1.FC Köln.  Wobei ich nicht wusste, dass Heinz Hornig noch ein Jahr vorher bei unserem RWE gespielt hat.

Aber so nahm alles seinen Lauf. 

Ich spielte Fußball beim damaligen Verein, SSV 1356 Vogelheim. Wie es immer so ist, wollte auch ich unbedingt bei meinem Lieblingsverein spielen. Es kam, wie es kommen musste, ich dackelte zur Hafenstrasse, mit Köttel inne Buchse, ab zur Geschäftsstelle. Lange Rede kurzer Sinn, ein paar Minuten später hatte ich den Aufnahmeantrag in der Hand. Wie sag ich’s meinen Eltern, die mussten den ja unterschreiben, ich weiß nicht wie, aber ich hab´s irgendwie geschafft, sie zu überreden. Ein paar Jahre später, es ging RWE nicht gut, nicht nur meine Eltern hatten kaum Geld, auch RWE hatte keins. Es ging um Abstieg, Lizenzentzug und, und.
Ich zur Geschäftsstelle, meine erste persönliche Begegnung mit Paul Nikelski, (Gott hab ihn selig) ich hatte Angst um meinen Verein und brachte dieses unter Tränen zum Ausdruck. Als ich mich vorgestellt hatte, ging bei Herrn Nikelski irgendwie ein Licht an, er hatte mich irgendwie auf dem Schirm. Meine Mitgliedschaft hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, aber eben Paul Nikelski, er sagte zu mir, dass ich doch bitte erstmal meine Beiträge bezahlen soll, alles andere werde der Verein schon hinkriegen.

Das wars´, unter Tränen, ich aus der Geschäftsstelle raus, hab mich auf die Haupttribüne gesetzt und geweint, was die Tränen hergaben.

Dann aus anderen Gründen, Familie zerrüttet, usw. war lange nicht mehr an der Hafenstrasse. Irgendwann hat es mich dann doch wieder gepackt und ich bin wieder zur Hafenstrasse. Und wieder mit ´nem Köttel inne Buchse, denn ich wollte unter allen Umständen vermeiden, dem damaligen Mister RWE zu begegnen. Ach ja, zu der damaligen Zeit hatten wir noch eine Stadion-Gaststätte, zu der Zeit, die für mich die schönste, die es gab. Noch richtig sittsam mit den Tischdecken und dem ganzen Schnick Schnack.

Jetzt bin halt hier gelandet, bei den Uralt-Ultras, und sogar als Mitglied!

 


 

SELBSTPORTRÄT von Micha, dem Präfecten

 

Halli, Hallo, Hallöle……

ich bins, der Micha oder auch „Praefect“. Pate der UU’s / Außenstelle OWL (Bielefeld).

Vorab: 2008 – 2017 Ja, wir haben bald 10jähriges! 🙂 🙂 :)Inspiriert von Happo seinen crazy Shirts, beginne ich mit einer kleinen Wortspielerei:

Ich liebe Bielefeld und mag lecker Essen, vor allem mit Rot – Weiss. 🙂

Tja, was soll ich als „Außenstelle“ OWL zu meiner Person und RWE schreiben?

Wie und warum kam es zu dieser (Ver)Bindung?Als Herzblut-Armine muss ich da doch etwas ausholen.

 Mein erstes Spiel von RWE habe ich 1978 gesehen. Im zarten Alter von knapp 14 Jahren. Zu Hause auf unserer Bretteralm. Damals noch 2 Liga Nord. Warum ich mich daran erinnern kann? In dieser Saison habe ich das erste Mal fast jedes Heimspiel gesehen und musste häufig mit dem Drahtesel übern Teuto radeln, da ich das Busgeld für ne Bratwurst sparen wollte. Das war harter Tobak. Ich habe nachgeschaut, wir spielten 2:2. Was damals wirklich los war, das hat sich nicht in meinem Hirn eingebrannt. Kann also nicht so Spektakulär gewesen sein. War aber wohl ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander, auf den Tribünen. 😛  

Den ersten Vollkontakt zum RWE hatte ich dann aber 1987 in Essen. Mit zarten 22 Lenzen und einer recht stabilen Truppe aus BI begleiteten wir unsere Arminia zur Hafenstraße. Was soll ich sagen, Spiel 0:2 verloren und die 3 Halbzeit Unentschieden gespielt, mit leichten Vorteilen für RWE. 😀 . Hätte mir da jemand gesagt, dass ich hier mal meine Geschichte zum RWE danieder schreiben werde hätte ich es als pure Blasphemie empfunden.

Das für mich letzte Aufeinandertreffen, auf Basis totaler Rivalität auf und neben dem Platz, war dann in der Saison 94/95. In Essen verloren wir mit 0:1 und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion einiges an „Glasbausteinen“ auf uns niederprasselte. Auch nach dem Spiel ging es ne Weile recht sportlich auf dem Rückweg weiter. Aber so war es nun mal.

Das Heimspiel haben wir mit 4:0 gewonnen und Happo „himself“ durfte dann im Galopp durch unser damaliges Heiligtum, den „Oetkerpark“, spurten. Hoch zum Johannisberg.  Ich möchte feststellen, dass wir da nicht nur das Spiel sondern auch die 3 Halbzeit recht erfolgreich für uns verbuchen konnten. 😀

Essen und Bielefeld,….das passt(e) halt absolut nicht. Warum? Brauch ich hier ja nun wirklich nicht erläutern.  Die dunkelste Seite unserer Vereinsgeschichte.

Letztendlich sind wir aufgestiegen und ihr habt unseren „Wuckel“ bekommen. Guter „Deal“. 😉

Wie auch immer, dann passierte nix mehr. Sportlich entwickelten sich beide Vereine in andere Richtungen, mehr oder weniger.

Im Jahr 2008 streifte ich ein bissel durchs endlose www, auf der Suche nach Tradition. Ja, richtig gehört. Schon zu dieser Zeit auf Suche nach Tradition. Und schwupps war er wieder da, der RWE . Zufällig stieß ich auf die Seite der UU’s. Happo, HDKRWE, Pottwahl…… was für Namen tauchten da auf? 😀 Was soll ich sagen, ich hegte spontan  Sympathie. Die Art und Weise wie man hier miteinander kommunizierte ließ mich öfters mal lachen. Es war was Besonderes, was ich so nicht kannte. Irgendwann traute ich mich dann und verfasste einen kleinen Eintrag im GB und das auch noch als Bielefelder. Wünschte Essen alles Gute, denn so ein Verein gehörte nicht in die 3, bzw. 4 Liga. Das war mal klar. Letztendlich war es eine scheiß Saison für beide Vereine. Arminia stieg aus der Bundeliga ab und RWE verpasste die Quali für die 3 Liga. Sicher, im Verhältnis war es bei mir Klagen auf hohem Niveau, änderte aber nix an den Gefühlen, die man bei einem Abstieg hat. Die erste Gemeinsamkeit, eine scheiß Saison für beide Vereine.

Jetzt wurden meine Besuche auf der UU Homepage regelmäßig und des Öfteren hinterließ ich auch mal einen Gruß. Zudem verfolgte ich auch mit ehrlichem Interesse die Entwicklung beim RWE.

So kam es, wie es kommen musste. Am 24.10.2009 machte ich mich auf den Weg zur Hafenstraße, um mein erstes Spiel von RWE zu sehen, ohne das Arminia dabei eine Rolle spielte. RWE spielte gegen „unseren“ Erzrivalen Prxxxxen Müxxxer. Man, was war ich aufgeregt. Schließlich wusste ich ja nicht was mich erwartet.  Ein Bielefelder fährt nach Essen um ein Spiel gegen MS zu schauen und dabei die UU’s kennenzulernen. Bekloppter geht es eigentlich nicht. Himmelfahrtskommando könnte man auch sagen. 😀 Gefahrensucher? Ich weiß nicht was mich da geritten hat. 😉 Fluchtmöglichkeiten gab es keine. Wohin denn auch? 😛 Der Empfang war „vorsichtig“ aber trotzdem herzlich. Man merkte,……..erstmal „abchecken“ wie, wer so tickt war angesagt.  Zudem wurde ich gleich eingesenft, was mir aber erst im Nachhinein richtig bewusst wurde. Schamlos nutzte der Präses meine noch vorhandene und der Aufregung geschuldete Desorientierung aus. Er zwang mich dazu, einem scheiß Prxxxxen die Hand zu geben und hielt dieses auch noch fotographisch fest. Die Höchststrafe für einen Bielefelder. Das bedeutet eigentlich Bielefeld-Verbot auf Lebenszeit und zwar für mich. Was für eine surreale Situation. Nen Prxxxxe vorm Essener Fanblock und ich gebe ihm die Hand. Was für eine Demütigung. Noch heute wache ich, gepeinigt und im Stolz verletz, nachts schweißgebadet auf. 😉

Wie auch immer, die Rache folgte auf dem Fuß und RWE kassierte in der 90 Minute den 1:1 Ausgleich. Half beiden nicht wirklich. Hätteste mich mal nicht…… 😛 😀

Danach ging es noch zu „Ente“ Lippens. Ja, dass Eis war gebrochen.

Jetzt begann die irre Geschichte der „Völkerverständigung“ richtig. Aus losem Kontakt wurde mehr und mehr. 

Am 25.04.2010 machten sich dann Happo und Manni auf den Weg nach Bielefeld. Der erste „Gegenbesuch“.2 Liga, Arminia spielte gegen Düsseldoof. Ergebniss: 1:1. Es war ein schöner Tag, den wir am Flughafen-Cafe, in Oerlinghausen, ausklingen haben lassen.

Im Grunde war spätestens jetzt der Packt besiegelt. Man passte einfach zusammen, menschlich und konnte somit die Fehlfarbenzugehörigkeit des anderen vergessen oder einfach drüber hinwegsehen.

 Im Laufe der Zeit folgten etliche Besuche. Es ging hin und her und immer mehr „Menschen“ gesellten sich zu der illustren Runde. Bielefelder und Essener. Zudem gab es auch immer häufiger private Kontakte und auch Besuche. Freundschaften bahnten sich an um dann tatsächlich auch vollzogen zu werden. Irgendwie unglaublich aber wahr.

Auf der Ebene hat was funktioniert und ist was Entstanden, was auf größerer Ebene sicherlich nicht möglich ist. Dazu ist die Rivalität zw. Arminia und RWE einfach zu groß. Aber häufig sind es nun mal die scheinbar kleinen Dinge, die so viel Gutes mit sich bringen.

Ich bin stolz und froh, euch kennengelernt zu haben. Ich habe große Achtung vor den Menschen im Pott. Die Herzlichkeit aber auch das ehrliche „geradeaus“ in Essen, hat mein Herz erobert.

Ich leide mit euch mit, wenn RWE verliert und freue mich riesig, wenn RWE gewinnt. Das ist kein „Fake“ oder „postfaktisch“, das ist Realität.

Ein Stück RWE gehört jetzt auch zu meinem Leben. Das wird sich auch nicht mehr ändern, kurzzeitig vielleicht mal unterbrochen, wenn es zu einem sportlichen Aufeinandertreffen kommt, dann aber auch nur für 90 Minuten oder 120. Basierend auf dem erlebten, bei Arminias letzten DFB-Pokalspiel in Essen,  muss ich aber trotzdem sagen, es fühlt sich für mich schon komisch an, an der Hafenstraße auf dem Gästeblock zu stehen.

Auf das es niemals endet. 🙂

Es ist mir eine Ehre, Pate der UU’s zu sein.

Gruß von der Außenstelle OWL,

„Glück auf, RWE“

Micha 🙂

 

 

 


SELBSTPORTRÄT von Mad-Mathe-Prof-Malocher-DJ-Oppa-Maddin

Was ist das denn bitte für ein langer Name, werden sich viele fragen. Dieser Name ist, im verwirrten Schädel unseres allseits beliebten und geschätzten „El Presindete Happo I“, mit der Zeit so gewachsen. Bei jedem Lebensereignis kam ein Titel hinzu. Wäre bei jedem RWE-Abstieg einer hinzugekommen, würde er die Seite sprengen. Wäre es bei jeden gemeinsamen Bier mit Happo gewesen, könnten wir sogar das Internet lahmlegen.

Was bei der Namensgebung in diesem Fanclub nicht unbedingt selbstverständlich ist, mein bürgerlicher Name ist Martin. Anders als bei den meisten Mitgliedern der Uralt-Ultras, kann ich mich aber nicht mehr an mein erstes Spiel erinnern. Lediglich meine erste Saison kann ich ungefähr abschätzen. Es muss wohl die Saison 1976/77 gewesen sein, als ich bei einer Autogrammstunde in einem Baustoffhandel, ein Autogramm von Frank Mill erhaschen konnte. Damals noch ein vielversprechendes Nachwuchstalent.

Da weder meine Eltern noch mein Bruder aus den Reihen der Fußballverrückten kamen, musste eine andere Lösung gefunden werden um diesen Mill auch mal in Action zu sehen.

Die Lösung fand sich letztendlich in meinem Onkel Helmut – nicht zu verwechseln mit Happo. Onkel Helmut war nämlich ein ausgewiesener Schulden 04 Fan, was die Sache auch nicht gerade erleichterte. Er bot mir nämlich ständig an, Spiele dieses – mir damals noch nicht so unsympathischen – Clubs zu besuchen. Zum Glück konnte ich ausnahmslos wiederstehen.

Um dennoch ans Ziel zu kommen gab es dann eine Absprache die ungefähr so lautete: „Du gehst mit mir zum RWE und wenn es mir dort nicht gefällt, fahre ich auch mal mit dir in die kleine Nachbarstadt.“ Gesagt, getan, fanden wir uns einige Wochen später in der berühmt-berüchtigten Westkurve des altehrwürdigen Georg-Melches Stadions wieder.

Und was soll ich sagen? Der Virus RWE hat mich nicht nur sofort und vollumfänglich erwischt, nein, er hat mich auch bis heute nicht mehr losgelassen. Alle Tiefschläge haben meine Liebe zu diesem Verein nur noch größer werden lassen. Immer wenn die Not am größten war, war meine Liebe größer. Ich möchte keinen Tag missen – auch nicht die schlechten – denn wir standen immer als beste Freunde treu zu unserem RWE und zogen uns so gemeinsam aus dem Sumpf der Enttäuschungen.

In diesem Sinne…

NUR DER RWE ! ! !   (Alles andere ist eh nur Fußball)

Euer

Mad-Mathe-Prof-Malocher-DJ-Oppa-Maddin


 

 

 

Auf dem Bild sehen Sie links den Leiter der Bambini-Abteilung (U50) der Uralt-Ultras und Sicherheitsbeauftragten „HDKRWE“, sowie rechts den Geschäftsführer und Justiziar „Pottwahl“ in einer heißen Diskussion.


 

SELBSTPORTRÄT von Sir Manni geborener HDKRWE

Da sich die Gründungsmitglieder des Uralt-Ultras-Fanclubs aus Usern des Reviersportforums rekrutieren, laufe ich hier auch unter meinem Forumspseudonym HDKRWE. Der Name wiederum setzt sich zusammen aus meinen Initialen und denen (unschwer zu erkennen) meines Leib- und Magenvereines.
Wenn ich jetzt darauf hinweise, dass ich trotz allem allgemein nur MANNI genannt werde, dürfte das bei manchem Leser Irritationen auslösen (von wegen der Initialen), was ich aber hier nicht ändern kann und auch nicht will, denn die Entstehung des Namens MANNI ist ein Relikt aus frühester Kindheit. (Dazu nur so viel; MANNI kommt nicht von Manfred). Jahrgangsmäßig bin ich ein guter alter 59er und von daher (mangels einer Alternative) in die Position des Leiters der imaginären Bambini-Abteilung im Fan-Club gerutscht…….
Einen besseren Platz für die Gründung der Uralt-Utras als die Kneipe von „Ente“ Lippens, konnte es natürlich für mich nicht geben, weil ich Ente zu seiner aktiven Zeit wie einen Gott verehrt habe. Dass ich ihn am Gründungstag (27.04.2007) persönlich kennen lernen durfte, war ohne Übertreibung ein bewegendes Highlight für mich. Die an diesem Abend von mir geäußerte feste Absicht, meine von Ente geschüttelte Hand nie mehr waschen zu wollen, konnte ich allerdings dann doch nicht in die Tat umsetzen….
Erstmalig in Kontakt mit dem rot-weißen Virus bin ich als 7jähriger im Jahre 1966 gekommen. Nach dem ersten Bundesligaaufstieg, den ich damals (schäm) gar nicht mitbekommen habe, hatten sich mehrere größere Jungs aus der Nachbarschaft ihre Fahrräder rot-weiß lackiert. Für einen 7jährigen war damals ein Fahrrad so etwas wie heute ein Ferrari für einen Erwachsenen und ich war mächtig beeindruckt.
Endgültig infiziert wurde ich im Frühjahr 1971 als der damalige Wirt von Vaters Stammkneipe (ein RWE-Verrückter, der leider sein bester Kunde war und sich später tot gesoffen hat) uns zum Spiel gegen Hertha BSC mitgenommen hat. Vor dem Spiel von Papa eine Fahne erbettelt und dann ab auf die damals noch existierende Stahlrohrtribüne vor der Haupttribüne. 0:3 haben die Roten vergeigt, aber die Atmosphäre im Stadion und dabei insbesondere die Stimmung und das rot-weiße Fahnenmeer in der Westkurve hatten mich gepackt und für immer und ewig an diesen Verein gebunden.
Die Bezeichnung „Liebe auf den ersten Blick“ passt hier wohl ganz gut, denn es hatte mich voll erwischt und bis heute hat sich daran nichts geändert. Meine Frau hat manchmal die Befürchtung, dass RWE mir wichtiger als sie ist. (Darf ihr gar nicht sagen, dass das phasenweise wirklich so ist. ). Aber sie ist natürlich auch RWE-lerin und hat (meistens) vollstes Verständnis für meine manchmal krankhafte Hingabe an diesen Verein.
Mein zweites RWE-Spiel habe ich dann schon aus der Westkurve verfolgt. Wieder mit meinem Vater, der von diesem Platz weniger begeistert war. Es war das vorentscheidende Spiel im Abstiegskampf gegen Offenbach und wurde mit 2:3 auch verloren. Erste Tränensturzbäche der Trauer und Enttäuschung waren die Folge, denen noch etliche folgen sollten. Da mein Vater gegen den RWE-Virus weitestgehend resistent geblieben ist, durfte ich in der Folgezeit die Spiele alleine besuchen. Erst nur die Heim- und in den Folgejahren auch diverse Auswärtsspiele. Bevor ich jetzt in einen Monolog über meine rot-weiße Fankarriere verfalle, höre ich hier lieber auf. Jeder echte Rote wird nur zu gut wissen, welche Höhen und (leider verdammt viele) Tiefen ich in diesen jetzt 36 Jahren durchlebt habe…


SELBSTPORTRÄT von Ehrendoktor POTTWAHL

In einem Artikel über die Tücken der Erinnerung habe ich kürzlich gelesen, dass sich der Mensch manchmal unbewusst aus den unterschiedlichsten Gründen außergewöhnliche Teile zu seiner Vergangenheit hinzu erfindet, sodass manche sogar von Ballonfahrten erzählen sollen, die in Wirklichkeit nie stattgefunden haben.

Im Fall meiner eigenen RWE-Fan-Geschichte bin ich mir aber relativ sicher, dass mein erstes selbst erlebtes Spiel (animiert durch einen Schulkollegen) das 3:0 gegen Schweinfurt05 in der ersten Aufstiegsrunde 1965/66 war. Begeistert nahm ich daraufhin im nächsten Heimspiel gegen Pauli meinen Papa mit zur Hafenstraße, der mich, obwohl er eigentlich ein echter Malocher war, als Kind häufiger mit zu den Schwarz-Weißen am „Uhlenkrug“ geschleppt hatte. RWE verlor zwar 0:1 – nach meiner Interpretation damals aufgrund der Anwesenheit meines Papas (beim späteren 0:1 gegen den MSV war er auch dabei; danach habe ich ihm Stadionverbot erteilt !) -, stieg aber trotzdem auf. Und so hatte ich, kaum Fan geworden, bereits mit 13 Jahren das große Glück, Willi, Hase, Kik und Co. gleich in ihrer ersten Bundesliga-Saison bewundern zu dürfen, u.a. mit einem tollen 4:1 gegen S04 und einem 3:1 gegen die favorisierte Maier-Beckenbauer-Müller-Fraktion. Der mächtige Virus RWE hatte ungemein schnell von mir Besitz ergriffen.

Mutti färbte ein Bettlaken rot, nähte ein weißes darunter. Papa befestigte es kunstfertig an einer großen Bambusstange, ans obere Ende pflanzte ich selbst den Teufelskopf aus dem Kasperle-Theater der Kindertage. Dazu Fanfare in der Hand und Onkels alten Seidenschal um die langhaarige Stirn gewickelt: aus mir war ein echter Westkurven-Apache geworden.

Es folgten bewegende Jahre mit unzähligen persönlichen Highlights wie dem herausragenden 3:3 im Aufstiegsspiel 68/69 an der Bremer Brücke in Osnabrück, meinem erster Betzenbergbesuch beim 0:0 69/70 gegen Kaiserlautern oder dem legendären 6:3-Sieg 73/74 gegen Frankfurt. Dann aber kam eine längere Phase des wachsenden Desinteresses am Fußball insgesamt, vielleicht auch bedingt durch eine gewisse akademische Arroganz während der Studienjahre. Schließlich verließ ich meine Heimatstadt Essen, ging später für einige Jahre ins Ausland und warf nur noch hin und wieder in Zeitungen einen Blick auf den jeweiligen Tabellenstand meines einstmals so geliebten RWE.

Älter werdend und mittlerweile wieder nach Deutschland zurückgekehrt, entdeckte ich dann in Berlin lebend beim Pokalspiel gegen Jena und dem Endspiel gegen Bremen vor dem Fernseher erstmals die verschütteten Gefühle wieder. Immerhin studierte ich in der Folge dann doch mehr oder minder regelmäßig Spielberichte und Tabellen, freute mich irgendwann über Angelo Viers Tore oder die wichtigen Siege gegen Adler Osterfeld.

Wirklich zurück gefunden in den Essener Hafen habe ich letztlich aber über die Wiederbelebung einer alten Freundschaft in meiner Heimatstadt sowie häufigere Besuche bei den Eltern in Mülheim. Gegen die Ost-Rot-Weißen aus Erfurt saß ich plötzlich nach über 25 Jahren wieder im guten alten Georg-Melches-Stadion. Zwar war ich vom Anblick der nicht mehr existierenden Westkurve reichlich erschüttert, und zudem schwer enttäuscht von der Spielweise der neuen Aufstiegshelden. Aber RWE hatte mich endgültig wieder und ich habe seitdem wieder RWE. Und das wird dieses Mal sicher bis zum Schluss so bleiben…


SELBSTPORTRÄT von El-Presidente HAPPO

 

Mein bürgerlicher Name ist nicht von ungefähr Helmut, Jahrgang 54, im Oktober geboren. Deutschland Weltmeister, Siegtor durch „Boss“ Helmut Rahn. Alles klar ?!

Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an mein erstes RWE Spiel erinnern. War auf jeden Fall 1.Bundesliga. Ja, tatsächlich, Rot-Weiss war Erstligist.
Kaum zu glauben.

Beeindruckt war ich von der Atmosphäre an der Hafenstraße. Schräge Typen, Schreihälse und Krakeler. Aber auch schon damals gab es Motzkis.
Und Kaugummi mit Torgeschmack., Kokusnüsse, Sirenenwilli, Morschi und die Westkurve. Das Feeling hat mich bis zum heutigen Tag nicht mehr losgelassen.
„Zick Zack Zick, Werner Kick.“
„Hermann fausten“
Asbach Nobby,
Rot-Weiss wurde als kleinste Weinkellerei bezeichnet. Ein Weinberg und 10 Flaschen….
Und natürlich Ente Lippens. So eine Art Fußballer fehlt heutzutage. Aber ich will gar nicht in Erinnerungen schwelgen. Auf und Abs gabs ja mehr als genug.

Wie oft habe ich diesen Verein verwünscht, wollte nie mehr hingehen usw.
Und nun, gut 40 Jahre später, dackel ich nach wie vor jedes Heimspiel zur Kultstätte im Essener Norden.

Egal welche Liga, dieser Verein bleibt immer meine große Liebe.


 

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