RWE gegen Arminia Bielefeld – Kommentar von Happo

Die Fakten:
Endergebnis:2:0
Halbzeit : 1:0

Tore:  1:0 Platzek (12.), 2:0 Jansen (46.).
Zuschauer: 1400

Aufstellung.:

1. Hälfte: Lenz – Malura, Tomiak, Urban, Zeiger, Cokkosan – Pröger, Baier, N.Lucas – Platzek, Harenbrock.

2. Hälfte: Lenz – Urban (61. Ngankam), Becker, Meier, Zeiger, Unzola – Remmo, Brauer, N. Lucas (72. Hirschberger) – Demir, Jansen.

 

Obwohl es sich nur um ein Testspiel handelte, wurde die Zuschauerkapazität aufgrund der besonderen Brisanz der Begegnung auf 1400 reduziert. Natürlich war das Stadion ausverkauft!

Aus Ostwestfalen reisten 12 Fans an. Zwei Arminen-Fans gelang es trotz der hohen Sicherheitsvorkehrungen, das Spiel von der Essener Westtribüne aus zu verfolgen. Heike und Ari, die legitimen Nachfolger von Bonny and Clyde.

Zum Glück nahmen die Mannschaften die Partie ernster, als mein Kommentar vermuten lässt.

Bielefeld besaß über die gesamte Spielzeit gesehen zwar mehr Spielanteile, RWE war unter dem Strich die gefährlichere und letztendlich auch die effektivere Elf.

Lediglich durch Klos (Kopfball an den Pfosten) geriet das von Keeper Lenz gehütete Tor ernsthaft in Gefahr.
Ein blitzsauberer Konter über Pröger schloss Platzek zur 1:0 Führung ab.

Arminia versuchte den Druck zu erhöhen, die Fünfer-Abwehrkette der „Roten“ ließ allerdings nichts anbrennen.

Beide Trainer nutzten die Möglichkeiten eines Testspieles und wechselten fast komplett neues Personal für die zweite Spielhälfte ein.

David Jansen kam hellwach aus der Kabine, nutzte eine Unachtsamkeit der Gäste, und schlenzte den Ball praktisch von der Mittellinie aus über den zu weit vor dem Tor postierten Bielefelder Torhüter Rehnen über die Torlinie. Ähnlichkeiten mit dem Tor des Monats Dezember 2017 durch Serge Gnarby sind nicht zu leugnen. Dem „Langen“ wird der Treffer sicherlich gut tun.

Bis zum Schlusspfiff überließen die Essener den Arminen das Mittelfeld, machten die Räume dicht. Lediglich in den letzten 10 Minuten lag ein Gegentreffer in der nasskalten Luft. Lenz musste einmal nachfassen, ansonsten verfehlten die Schüsse das Essener Gehäuse.

RWE überzeugte mit einer taktisch disziplinierten Darbietung. Der Zweitligist schien nach dem Trainingslager allerdings doch noch etwas müde zu sein.

Trotzdem, für ein Testspiel war der Unterhaltungswert schon zufriedenstellend.

Noch-Trainer „Agi“ Giannakis wird die Leistung richtig einordnen. Die wenigen Fans fragten sich allerdings, ob das überhaupt noch relevant ist. Seine Wechselabsichten waren DAS Gesprächsthema, auch während des Spiels.

Wir werden sehen, was uns noch alles bevorsteht.
Mehr Gedanken dazu dann an anderer Stelle.

Einstweilen, schönes Wochenende!

der Happo

 

 

 

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