Viktoria Köln gegen RWE – Kommentar von Happo

Die Fakten:
Endergebnis: 0:0
Halbzeit: 0:0

Tore:  jeweils keine

Zuschauer: 1131

Aufstellung:  Heller, Urban, Meier, Becker, Grund, Brauer, Baier (77. Jansen), Lucas, Pröger (84. Malura), Platzek, Harenbrock (50. Bednarski)

 

Was soll ich groß schreiben?!
Ich bin zufrieden. Mit dem Ergebnis, mit dem Spiel unserer Roten.

Auch wenn es uns alten Fans wehtun mag, mittlerweile ist ein Punkt in Viktoria Köln als Erfolg zu bewerten.

Keine Frage, die Schäl-Sicker besitzen die besseren Einzelspieler, zeigten vor allen Dingen gegen Ende der ersten Hälfte warum sie ganz oben in der Tabelle zu finden sind. Gegen sehr tief stehende Essener versuchten sie es häufig mit Distanzschüssen. Mehrmals stockte mir der Atem. RWE im Glück.

Andererseits, auch ein Tor für RWE lag im Bereich des Möglichen. Timo Beckers Kopfball prallte mit voller Wucht gegen die Latte. Leider nicht ins Kölner Gehäuse. Der Gastgeber war auf jeden Fall gewarnt.

Heller – in der Anfangsphase ziemlich neben der Spur – steigerte sich im Verlaufe des Spiels zusehends. Sowohl in Halbzeit Eins wie auch in Halbzeit Zwei verhinderte er mit Glanzparaden die Kölner Führung.

Schade, dass Cedric Harenbrock in der 50.Minute verletzt den Platz verlassen musste. Für ihn kam Kamil Bednarski in die Partie. Klar, läufersich ist er, wie auch Kapitän Benjamin Baier, nicht gerade am oberen Limit anzusiedeln. Spielerisch sorgte er allerdings für einige Ausrufezeichen. Fakt ist,  (ich mach jetzt mal einen auf Dirty Harry) es gab kein Bruch im Spiel der Roten. Im Gegenteil. Der Eingewechselte lief in der 58.Minute alleine auf das Tor der Viktioria zu, konnte nur durch ein Foul von Kölns Abwehrspieler Patrick Koronkiewicz gestoppt werden, der dann zurecht Rot sah.

Anders als noch in Wuppertal nutzten die Essener die sich bietenden freien Räume, übernahmen mehr und mehr das Kommando auf dem Platz. Platzek vergab per Kopf freistehend die größte Torchance, traf das Spielgerät leider nur suboptimal.

Als der Schlusspfiff des gut leitenden Referees Florian Exner ertönte, fielen einige Spieler beider Mannschaften erschöpft auf den Rasen. Es war eine intensive Begegnung, die am Ende mit einem leistungsgerechten Null zu Null endete.

Ich bin, muss damit zufrieden sein. Mehr kann man derzeit nicht von der Mannschaft erwarten.

Die Fahrt im Loddar-Bus erfüllte, nein, übertraf meine Erwartungen. Slapstick, Klamauk, Jux und Dullerei. Ohne Scheiß, sowas muss man live erleben.

Wir lesen uns wahrscheinlich dann am Dienstag, falls ich eine Kolumne und meine Sinne beisammen kriege.

Nur der RWE!

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